Geschichte
Der Sylt Shuttle - von den Anfängen bis heute...
Nur fünf Jahre nach der Fertigstellung des Hindenburgdamms fuhren die ersten AutoZüge nach Sylt und zurück. Gehen Sie mit uns auf Zeitreise.
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Entstehung des Hindenburgdamms:
- Genehmigung zum Bauvorhaben im Jahr 1913 vom Preußischen Landtag
- 1921 erste Vorarbeiten und im Mai 1923 Baubeginn des Damms
- am 30.08.1923 zerstörte eine Sturmflut alles bis dahin Geleistete und spülte 250.000 m³ Boden und viele große Arbeitsgeräte fort
- bis zu 1.500 Arbeiter waren Tag und Nacht im Einsatz
- täglich fuhr ein Materialzug mit 70 Wagen von der Festlandsseite aus
- von Sylt aus bedienten 30 Segler, drei Schlepper und 20 Schuten die Arbeiter mit Baustoffen aus Husum
- am 01.Juni 1927 wurde der Eisenbahndamm vom damaligen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg eingeweiht
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Bau des Hindenburgdamms: Ziehen einer Spundwand durch Priel Bild vergrößern: Bau des Hindenburgdamms: Ziehen einer Spundwand durch Priel |
Technische Daten:
- Gesamtlänge 11,2 km
- Sohlenbreite des Bauwerks beträgt 50 Meter
- die Breite der Dammkrone elf Meter, Gesamthöhe rund zehn Meter
- verbaut wurden 2,7 Mio. m³ Sandboden für den Dammkern, 500.000 m³ Kleiboden zur Abdeckung, 120.000 Tonnen Granitsteine und 200.000 m² Böschungspflaster
- Kosten betrugen insgesamt 18,5 Millionen Reichsmark
- durch den Bau des Dammes konnte 1953 der rund 1.400 Hektar große Friedrich-Wilhelm-Lübke-Koog auf dem Festland südlich des Damms eingedeicht werden
- Die Länge des Damms verkürzte sich dadurch auf 8,1 Kilometer
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Abfahrbereiter Autozug am Gleis 1 in Niebüll Bild vergrößern: Abfahrbereiter Autozug am Gleis 1 in Niebüll |
Von der ersten Autoverladung bis heute:
- 1927: erste Autoverladungen wurden von Klanxbüll nach Morsum auf konventionellen Flachwagen durchgeführt
- ab 1930: die Verladung wurde in die Bahnhöfe Niebüll und Westerland verlegt
- 1958/1959: erste Erprobungsfahrten mit doppelstöckigen Autotransportwagen
- 27.05.1960: Freigabe der ersten Doppelstockeinheit für den öffentlichen Verkehr
- 1964: Die ersten sogenannten "Westerlandeinheiten" wurden in den Dienst gestellt
- 1971 bis 1973: Ein zweites Gleis wurde über den Hindenburgdamm verlegt und eine Blockstelle direkt auf dem Damm errichtet, die sogenannte "Villa Meeresblick"
- 1989: Drei neue "Westerlandeinheiten" der Gattung "Leks/Laeeks" verkehren nun zwischen Niebüll und Westerland
- 20.03.2001: stufenweise Inbetriebnahme der neuen SyltShuttle Verkaufstechnik, Umstellung von Papierfahrkarten auf Fahrkarten im ec-Kartenformat, ausgerüstet mit der Mifare-Technik
- 07.06.2001: Einsatz der neuen Fahrzeugeinheiten (Doppel- und Einstockeinheiten)
- 18.07.2001: Der neue Motorradwagen wird in den Dienst gestellt
- 17.07.2003: Terminalneubau Niebüll - Erster Bauabschnitt mit dem neuen CheckIn-Gebäude wird eröffnet
- 03.11.2003: 14 eigene Loks werden eingesetzt
- 16.12.2003: Terminalneubau Niebüll – Zweiter Bauabschnitt mit dem ServiceCenter und der gesamten Automatentechnik fertig gestellt
- 23.06.2005: Eröffnung vom Werk Niebüll (Instandsetzung und Waschanlage)
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Mit Volldampf in Richtung Sylt |




